Erstellung von Risikoabschätzungen
Bei Erreichen des des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen (100KBE/ml) besteht Handlungsbedarf. Eine fachgerecht erstellte Risikoabschätzung bildet die Grundlage für die Bewertung der Anlage und die Auswahl geeigneter Maßnahmen.
Wir unterstützen Betreiber, Hausverwaltungen und Wohnungseigentümergemeinschaften bei der technischen Analyse bestehender Trinkwasseranlagen, der Durchführung von Risikoabschätzungen sowie der Entwicklung nachhaltiger und wirtschaftlicher Sanierungskonzepte.
Wozu dient eine Risikoabschätzung?
Die Risikoabschätzung liefert dem Unternehmer oder sonstigen Inhaber einer Wasserversorgungsanlage eine konkrete Feststellung der planerischen, bau- oder betriebstechnischen Mängel. Darüber hinaus unterstützt sie den Betreiber der Anlage, die notwendigen Abhilfemaßnahmen zu identifizieren und ihre zeitliche Periodisierung unter Berücksichtigung der Gefährdung der Gesundheit von Personen festzulegen.
Was beinhaltet eine Risikoabschätzung?
Inspektion
Wir inspizieren Ihre Anlage vor Ort und denken uns in das System hinein.
Dazu nehmen wir technische Parameter, wie die Zeit-Temperaturentwicklung und Strömungsgeschwindigkeiten in verschiedenen Fließwegen, die gesamte Anlage sowie den Anlagenzustand auf.
Planung der Maßnahmen
Des Weiteren erstellen wir eine Planung der notwendigen Maßnahmen um das System möglichst effizient in den Griff zu bekommen. Dabei kategorisieren wir die erforderlichen Schritte unter Betrachtung ökonomischer Gesichtspunkte.
Gefährdungsbeurteilung
In der Risikoabschätzung erstellen wir eine detaillierte Auflistung sämtlicher Einzelmängel. Aus diesen Einzelmängeln erstellen wir dann eine Zusammenfassung und leiten die Gefährdungsbeurteilung ab.